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Thomas Haller vor vierter Weltmeisterschaft

Grünes Licht für Österreichs Para-Dressurteam bei der Multisport-WM in Aachen: Alle Pferde passierten am Dienstag erfolgreich die 1st Horse Inspection. Bereits am Mittwoch starten Pepo Puch, Julia Sciancalepore (Grade I) und Thomas Haller (Grade III) in die ersten Medaillenentscheidungen, am Donnerstag feiert Julia Mitterhuemer (Garade IV) ihr Championatsdebüt.

Für den Championats erprobten Pepo Puch beginnt in Aachen trotz seiner großen Erfahrung ein neues Kapitel. Der zweifache Paralympics-Sieger wurde bestreitet erstmals ein Championat im Grade I. „Ich starte erst seit Kurzem in Grade I. Die Aufgaben sind anders und man muss andere Akzente setzen. Wir wollen versuchen, unsere bisherige Performance auch in die neue Klasse mitzunehmen, aber das braucht natürlich ein bisschen Zeit“, erklärt der mehrfache Paralymics-Medaillengewinner.
Mit Royale Choice hat Puch einen äußerst sensiblen Sportpartner an seiner Seite. „Er ist fast ein Vollblüter und reagiert auf alles. Das ist eine großartige Qualität, gleichzeitig muss man ihn sehr fein reiten. Er ist einfach ein sehr lässiges Pferd.“


Für Thomas Haller ist Aachen bereits die vierte Weltmeisterschaft und das insgesamt zwölfte internationale Championat. Dennoch wartet auch auf den 61-jährigen Oberösterreicher eine Premiere: Seine Stute Haller‘s Hermine, die er erst seit acht Monaten reitet, bestreitet ihr erstes Championat. „Wir können hier eigentlich nur gewinnen. Ich bin sehr gespannt, wie Hermine auf diese Atmosphäre reagieren wird. Ein bisschen aufgeregt bin ich schon, aber vor allem freue ich mich riesig darauf“, sagt Haller.
Für Julia Mitterhuemer wird es am Donnerstag erstmals ernst. Die Steirerin schaffte mit Showgirl 4 nach lediglich fünf Turnieren den Sprung ins österreichische WM-Team und steht nun vor ihrem ersten internationalen Championat. „Ich möchte hier einfach alles aufsaugen und positiv abspeichern. Eigentlich kann ich gar nicht mehr verlieren, egal was passiert. Alleine bei dieser Weltmeisterschaft dabei sein zu dürfen, ist für mich einfach ein Wahnsinn“, sagt Mitterhuemer.

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