„Mit der Inklusion sind wir dann fertig, wenn wir nicht mehr darüber reden“, bringt Haller seine Philosophie auf den Punkt. Der Pferdesport biete besondere Möglichkeiten, Inklusion zu leben: „Menschen mit und ohne Behinderungen können hier nicht nur gemeinsam, sondern auch gegeneinander Sport betreiben. Das ist einzigartig.“ Um dieses Potenzial stärker zu nutzen, setzt Haller vor allem auf offene Kommunikation, Bewusstseinsbildung und den Abbau bestehender Hemmschwellen.
Thomas Haller zählt zu den erfahrensten Para-Dressurreitern Österreichs. Seit 1998 im Sport aktiv, war er im Jahr 2000 in Sydney der erste Österreicher, der bei den Paralympics im Pferdesport an den Start ging. Auf diese Premiere, die er mit einem vierten Platz beendete, folgten fünf weitere Teilnahmen in Athen, Peking, London, Rio de Janeiro und Paris sowie zahlreiche Starts bei Welt- und Europameisterschaften.