Enger Kampf um den Grand-Prix-Sieg
Für Spannung sorgte vor allem der Grand Prix von Ranshofen am Sonntag. 28 Reiter-Pferd- Paare stellten sich dem 140 Zentimeter hohen Parcours, acht blieben im Grundumlauf fehlerfrei und qualifizierten sich damit für das Stechen. Sechs Paare gingen schließlich tatsächlich an den Start – und machten den Sieg unter sich aus.
Pepe Schlegel und Lorena gingen im Stechen volles Risiko ein. Das Paar wählte ein hohes Grundtempo, hielt die Wege eng und nahm auch die Wendungen möglichst direkt. Der Mut wurde belohnt: Mit 0 Fehlern und 44,04 Sekunden waren Schlegel und Lorena nicht zu schlagen.
Nur 49 Hundertstelsekunden dahinter landeten Sascha Braun und Dirginta Z auf Rang zwei. Auch sie blieben fehlerfrei und kamen in 44,53 Sekunden ins Ziel. Stefanie Paul und Zara White sorgten für eine weitere bemerkenswerte Leistung: Mit 42,73 Sekunden waren sie zwar das schnellste Paar des Stechens, mussten sich nach einem Abwurf jedoch mit Rang drei begnügen.
„Der Grand Prix war ein echtes Highlight“, sagt Veranstalterin Lisa Hofinger. „Gerade das Stechen hat gezeigt, wie knapp es auf diesem Niveau zugehen kann.“