OLYMPIA-LIMIT UND PLATZ 3

Starker Auftritt der österreichischen Dressur-Equipe am Wochenende bei der Pferd International in München-Riem. Allen voran Astrid Neumayer, die mit ihrem ZapZap im CDI4*-Grand Prix das geforderte Olympia-Limit von 72 Prozent knackte und am Sonntag in der Kür mit Rang 3 und starken 75,9 Prozent nachlegte.


„Die Anspannung war groß, ich bin sehr froh, dass es mit dem Olympia-Limit geklappt hat“, sagt Astrid Neumayer nach ihren gelungen Auftritten in München mit dem 13-jährigen Wallach ZapZap.

„Im Grand Prix waren keine großen Fehler dabei, die erste Pirouette war sehr schön, die Einerwechsel waren schön weit und nach vorne auch die Piaffe- und Passage-Tour ist und gut gelungen. Die Kür hat einen hohen Schwierigkeitsgrad, die Musik haben wir erst knapp vor Hagen bekommen und jetzt erst das zweite Mal im Viereck zeigen dürfen. Man merkt, dass ihm das Kürreiten Spaß macht“, lobt die Oberösterreicherin ihre Olympiahoffnung ZapZap, mit dem sie seit August 2020 zusammenarbeitet.

4 ÖSTERREICHER_INNEN MIT OLYMPIA-LIMIT
Apropos Olympia. Nach Victoria Max-Theurer (mit Abegglen 75,8 Prozent im Grand Prix in Hagen), Christian Schumach (mit Te Quiero SF 72,348 Prozent in Ornago) und Florian Bacher (mit Fidertraum 72,26 Prozent in Ornago), hat Astrid Neumayer (mit ZapZap 72,609 Prozent in München) als vierte rot-weiß-rote Dressurreiterin das interne Olympia-Limit von 72 Prozent bei einem internationalen Wahl-Turnier geknackt.

Die Konkurrenz in Richtung Tokio ist also groß, was Astrid Neumayer ganz sportlich sieht: „Es ist ein Ansporn für uns alle, dass das Niveau in Österreich derzeit so hoch ist. Da will jeder sein Bestes geben und schauen, dass die Pferde so fit wie möglich am Punkt sind, um bei Olympia mit dem rot-weiß-roten Dressurteam reiten zu dürfen. Das macht Spaß!“

WEITERE ROT-WEISS-ROTE TOP-LEISTUNGEN IN MÜNCHEN
Spaß hatte auch Victoria Max-Theurer mit Abegglen in München beim Grand Prix Special, wo die beiden in der schwierigsten Dressurprüfung der Welt mit 74,34 Prozent und Rang 6 ablieferten.

In der Dreistern-Tour zeigten Timna Zach und ihr Farant mit 73,021 Prozent und Rang 3 im Special und davor mit 71,783 und Rang 5, was in ihnen steckt.

Im St. Georg holten Stefan Lehfellner und Flying Dancer OLD mit 70,882 Prozent und Rang 3 einen weiteren Stockerlplatz für Österreich.