Feichtinger nach starkem Marathon nicht mehr am Start
Franz Feichtinger und der zwölfjährige Araberhengst Lupinenhof’s Golden Aayan waren nach einer fehleranfälligen Dressur zunächst auf Rang 56 gelegen. In der Paradedisziplin Marathon folgte die deutliche Steigerung. Das oberösterreichische Duo beendete die Geländefahrt mit 86,42 Punkten auf dem 16. Platz.
Besonders stark gelangen die Hindernisse zwei und drei. Dort erzielten Feichtinger und Aayan die fünft- beziehungsweise drittbeste Zeit des gesamten Starterfeldes. In der kombinierten Wertung aus Dressur und Marathon arbeiteten sie sich damit bis auf Rang 30 vor.
„Ich bin sehr happy mit dem Hengst. Er hat unglaublich viel Kampfgeist gezeigt“, hatte Feichtinger unmittelbar nach dem Marathon bilanziert.
Zum abschließenden Kegelfahren trat das Duo nicht mehr an. Lupinenhof’s Golden Aayan war nicht fit für einen weiteren Start. Damit endete die WM für Feichtinger ohne Gesamtergebnis. Nach der starken Geländefahrt war der Verzicht die notwendige Entscheidung im Sinne des Pferdes.
Marisa Rössler und Jaron waren bereits im Marathon eliminiert worden. Die Burgenländerin absolvierte am Sonntag zwar noch den Kegelparcours und erhielt dafür 14,75 Punkte, blieb aufgrund der Eliminierung aber ohne gültiges Gesamtergebnis.
Für Österreich hatte das auch Folgen in der Mannschaftswertung. Nach Dressur und Marathon war das Team mit 304,60 Punkten auf Rang 14 gelegen. Weil Rössler eliminiert war und Feichtinger vor dem Kegelfahren zurückgezogen wurde, blieb nur Dobretsberger mit einem vollständigen Ergebnis. Österreich wurde daher in der finalen Teamwertung nicht klassiert.
Der WM-Titel ging an den Schweizer Stefan Ulrich, der nach Dressur, Marathon und Kegelfahren bei 127,57 Punkten hielt. Silber gewann sein Landsmann Mario Gandolfo mit 128,93 Punkten, Bronze die Deutsche Anne Unzeitig mit 131,19 Punkten. Auch in der Mannschaftswertung setzte sich die Schweiz durch. Die Niederlande holten Silber, Frankreich Bronze.